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Cookies und ihre Banner - Was tun mit den Keksen?

  

Wir erklären Ihnen alles zum Thema Cookies und welche Möglichkeiten Sie haben Cookie Banner auf Ihrer Webseite einzubauen.

Cookie-Banner und Cookie-Consent-Banner – Rechtssicherheit geht vor

So gut wie jeder findet sie lästig, jene Frage aller Fragen, die Internet-User beim Surfen und Einsammeln von Informationen immer wieder stoppt: "Sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden?" Die meisten lesen das Banner gar nicht richtig durch, wollen nur schnell weiter und klicken automatisch “Ja” an. Die vom Gesetzgeber vorgegebene Frage kommt allerdings nicht von ungefähr und sollte von Webseiten-Betreibern sehr ernst genommen werden.

Was sind eigentlich Cookies?

Webseiten sind äußerst komplex und basieren auf den unterschiedlichsten Daten. Eine bestimmte Datengruppe, die Daten der Nutzer speichert und an den Webseitenbetreiber liefert, nennt man Cookies.
Aus Sicht der Internetnutzer sorgen Cookies beispielsweise dafür, dass eine Verbindung aufrecht erhalten bleibt und anschließend alle Informationen wieder gelöscht werden. Sicheres Online-Banking wäre ohne diese Art von Cookies nicht möglich. Dass eine Webseite nach dem Einloggen den Namen des Users kennt und so ein Bestellvorgang so einfach wie möglich abläuft, ist ebenfalls auf Cookies zurückzuführen.
Sogenannte Tracking-Cookies erkennen, woran der User interessiert ist und übermitteln diese Informationen an den Webseitenbetreiber. Diese Art der Cookies sind dafür verantwortlich, dass ein User, der sich online nach Laptops umgeschaut hat, anschließend auf vielen Webseiten, die er besucht, mit Laptop-Werbung konfrontiert wird - egal, ob er sich gerade bei Facebook, Amazon oder Ebay aufhält.

Zwei verschiedene Cookie-Banner

Cookies sammeln und speichern somit personenbezogene Daten. Laut der Datenschutzgrundverordnung bedarf es für die Anwendung aller personenbezogenen Daten einer Einwilligung. Diese Einwilligung muss vor Beginn der Datenverarbeitung eingeholt werden. Online geschieht das mit Hilfe eines Banners. Dieses Cookie-Banner blockiert alle Skripte der Webseite, bis der User über die Cookies informiert ist und sein Einverständnis gegeben hat. Falls das Banner nur darauf hinweist, dass Cookies erhoben werden ("Diese Webseite verwendet Cookies"), spricht man von einem Cookie-Banner. Wenn das Banner jedoch auch die aktive Erlaubnis des Webseiten-Besuchers zur Erhebung von Daten einholt, handelt es sich um einen Cookie-Consent-Banner.

Der Einsatz des Cookie-Consent-Banners ist seit kurzem gesetzlich vorgeschrieben, nachdem sich der Europäische Gerichtshof am 1. Oktober 2019 für die ausdrücklich eingeholte Cookie-Einwilligungen ausgesprochen hat. Die Verbraucherzentrale hatte geklagt, weil auf der Webseite eines Reiseunternehmens im Ja-Kästchen bereits ein Häkchen vorgegeben war. Der User muss die Einwilligung – so der Gerichtshof – "aktiv und ohne jeden Zweifel" erteilen. Wie die Rechtslage für andere Trackingmaßnahmen aussieht, ist noch nicht einwandfrei geklärt.

Webseitengestaltung und Cookies

Heute ist eine Webseitengestaltung ohne Cookies kaum noch möglich. Vor allem im Online-Marketing spielen sie eine wichtige Rolle. Einerseits will der Webseitenbetreiber logischerweise sehen, wer ihn aus welchen Regionen und aus welchen Gründen besucht. Andererseits soll der Besuch der Webseite für den User und Kunden so angenehm und erlebnisreich wie möglich sein. Das ist häufig nur dank gezielt eingesetzter Cookies möglich, da sie dem Kunden den Weg ebnen. Auf Cookies und damit auf das Banner verzichten? Das ist deshalb leider keine Option.

Da sich die Rechtslage ständig ändert, sind hier Spezialisten gefragt, die wissen, wie die aktuelle Situation aussieht. Sie sorgen dafür, dass die Richtlinien im Datenschutz eingehalten werden und dass die Webseite rechtssicher ist. Nur ein ausführliches Banner, bei dem der Kunde aktiv handeln muss, deckt alle juristischen Bereiche einwandfrei ab. Die Erstellung eines solchen Banners ist nicht ganz einfach, da das Ja oder das Nein des Users direkte Auswirkungen auf das Script und auf die auszuführenden Arbeiten der Webseite hat. Wer hier als Laie seine eigene Webseite "bastelt", kann leicht technische Probleme bekommen.

Welchen Weg soll ich wählen?

Während der User nur entscheiden muss, ob er Cookies zulassen oder vermeiden will, muss jeder Webseitenbetreiber heute darüber nachdenken, wie ausführlich das Banner sein soll. Hier ist es vor allem wichtig, dass das Banner alle juristischen Ansprüche erfüllt. Vorab muss natürlich mit dem Webmaster oder der zuständigen Online-Marketing-Agentur geklärt sein, welche Cookies überhaupt zum Einsatz kommen sollen. Vor allem bei Online-Shops spielt diese Frage eine große Rolle. Sollen die Daten für das Marketing an die sozialen Netzwerke und an Partnerseiten weitergereicht werden? Welche Dienste sind in die Seite eingebunden, und wie sieht die Rechtslage hier aus? Je komplexer der Kontext ist, je komplexer werden auch die juristischen Fragen.

Die juristischen Richtlinien können dann eigentlich nur noch in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten eingehalten werden. Kein Geschäftsmann und keine Geschäftsfrau kann sich heute – quasi nebenberuflich – ständig über die rechtliche Lage informieren und seine Webseite entsprechend anpassen. Hier ist es gut, wenn man einen festen Ansprechpartner hat, der einem beratend zur Seite steht.

Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema

Benedikt Dreier studierte Wirtschaftsinformatik mit dem Schwerpunkt Netzwerksicherheit und ist ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration. Darüber hinaus hat er einen Master-Abschluss in IT-Sicherheit von der International School of IT-Security.

Benedikt Dreier 

 benedikt.dreier@dnn-marketing.de
 +49 251 9782 4200 00

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